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Enis Geschichte
- ein Tollwutimpfschaden

 

Im März 2012 ließ ich meine damals 8-jährige Dalmatinerhündin Eni gegen Tollwut impfen (Impfstoff Vanguard R von Pfizer, in den Jahren davor: Enduracell T von Pfizer). Die anderen Impfungen machte ich mit ihr schon seit Jahren nicht mehr, aber da wir sie mit ins Ausland nehmen, sah ich keinen anderen Weg als die Wiederholungsimpfung (mehrjährig). Ich hatte allerdings auch diesmal kein gutes Gefühl, da die Impfadjuvantien der Tollwutimpfung ja nicht gerade als ungefährlich gelten.

Schwere Entzündungen und Nierenprobleme

Ich bereitete Eni mit Thuja und Silicea gut vor und nach und hoffte das Beste. Zunächst gab es keine Auffälligkeiten. Nach 2 Wochen bekam sie einen Hotspot weiter hinten auf dem Rücken, also nicht an der Impfstelle. Ich behandelte diesen und er war binnen einer Woche abgeheilt. Kurze Zeit später entwickelte sich bei der Hündin eine Scheinträchtigkeit. Dies ist für Dalmatinerdamen nichts Ungewöhnliches und ich hatte sie dank der Homöopathie immer wunderbar im Griff, doch diese war anders. Eni war sehr unzufrieden und lethargisch, hatte Massen von Milch, ließ sich nicht mal auf Spaziergängen motivieren und das Ganze zog sich zu sehr in die Länge. Zu dieser Zeit machte ich eine Blutuntersuchung, um eine Pyometra auszuschliessen, und siehe da, die Nierenwerte (Harnstoff, Kreatin) waren eine einzige Katastrophe. Ich begann, dem Hund Solidago comp, Hepar comp, Galium und Coenzyme von Heel zu spritzen, und die Nieren erholten sich sehr langsam. Nach 2 Monaten waren die Werte akzeptabel. Sie bekam auch noch die Nierenkräuter von Pernaturam und die Marengo Nierendiät. Bei einer Routinekotprobe wurden dann noch Würmer entdeckt, zwar geringgradiger Befall, aber immerhin, denn in den letzten 3 Jahren bekam sie Verm_X und sämtliche Kotproben waren seitdem negativ gewesen.

 

Es sah also so aus, als habe das Immunsystem ein massives Problem. Ich hoffte, nun sei das Schlimmste überstanden, denn Eni war immer ein gesunder Hund. Diese Einbrüche kamen mir schon spanisch vor. Aber es kam noch schlimmer. Anfang August 2012 begannen die Hundeaugen, sich zu entzünden. Ich dachte zunächst an Zugluft beim Cabriofahren (trotz Schutzbrille?!), wurde aber nach Besuch des Wochenenddienstes einer renommierten Tierklinik eines Besseren belehrt.

Die Hornhaut der Augen war eingerissen und das auf beiden Seiten. Zunächst glaubten wir alle noch an eine Verletzung durch Äste, o.ä. Es folgte die Behandlung mit verschiedenen schulmedizinischen Augensalben und Tropfen, um die Entzündung einzudämmen, die Schmerzen erträglich zu halten und die Risse abheilen zu lassen. Der Besuch einer 2. Klinik zum Einholen einer 2. Meinung stand an. Auch dort standen 2 erfahrene Augenheilkundler vor einem Rätsel. Die Risse waren inzwischen kreisrund und widersetzten sich jeder Therapie. Die Hornhaut wurde fotografiert und die Bilder wurden in ein veterenärmedizinisches Augenheilkundeforum gestellt und an eine amerikanische Universität verschickt. Die Uni Leipzig meldete sich, man habe dort etwas ähnliches schon mal gesehen und die Ursache sei das Canine Herpesvirus gewesen. Also machten wir einen Test, den die Klinik bezahlte, weil man mir ja bisher nicht helfen konnte. Ich fand das sehr kulant. Das wissenschaftliche Interesse der Tierärzte war geweckt. Leider war auch dieser Test negativ. Das war der Punkt, an dem ich mich an mein schlechtes Gefühl bei der Tollwutimpfung erinnerte, und ich erwachte aus der Lethargie.

Die Wendung

Mit Hilfe meines THP-Arbeitskreises und besonders einer klassisch arbeitenden Kollegin suchten wir eine Impfnosode heraus (Vaccininum LM 6 von Remedia), die die Tollwutimpfung ausleiten sollte. Dieses Mittel hat unter anderem im Arzneimittelbild: „Keratitis nach Impfung“ und „Pocken an der linken Schulter“. Das fiel mir gleich ins Auge, denn diese Knubbel zierten meinen Hund schon seit Jahren und keiner hatte eine Idee, was das sein könnte. Ich gab ca. 5 Tropfen in ein Glas Wasser und von der Mischung bekam Eni 1 x tgl. 3 ml mit einer Spritze ins Maul. Zusätzlich bekam sie Cornea Levisticum (aufbereitete Rinderhornhaut) jeden 2. Tag im Wechsel mit Coenzymen von mir gespritzt, um die Stoffwechselprozesse in der Hornhaut zu beleben. Die Augenlider rieb ich mit Notakehl-Tropfen von Sanum Kehlbeck ein (nach Rücksprache mit Frau Dr. Kracke von Sanum) und gab ihr das Notakehl auch innerlich (1 x tgl. 5 Tropfen).

 

Nach der 2. Gabe des Vaccininum explodierten die Augen, noch mehr Tränen, es kam viel „Schmodder“ heraus, die Lichtempfindlichkeit nahm zu und der Hund litt trotz Voltaren-Schmerzaugentropfen sehr.

Eni zog zu dieser Zeit oft die Nickhaut hoch, um das Auge zu schützen, bzw. die Reibung zu reduzieren. Das sah schlimm aus. Aber da sich überhaupt etwas tat, war ich zuversichtlich, reduzierte die Dosis etwas und machte weiter. Nach einer Woche wagte ich die Voltaren-Tropfen zu reduzieren und nach 2 Wochen war der Spuk vorbei. Die Augen heilten. Ich setzte die Salben und Tropfen komplett ab und es klappte.

 

Der behandelnde Tierarzt war heilfroh, da man den Hund ja nicht ewig unter Voltaren hätte lassen können. Dieses Augenproblem hätte auf Dauer ein Todesurteil sein können! Im Rahmen der Therapie setzte ich zusätzlich noch Gladiator plus ein und obwohl die Augen anfangs ja bestimmt noch nicht optimal waren, wurde Eni munterer und spielfreudiger. Sie bekommt es jetzt im Erhaltungsbedarf und ich muss sagen, manchmal denke ich, ich habe einen jungen Hund. Hoffentlich bleibt das noch recht lange so … In der Zeit, als ich mit dem Vaccininum startete, schickte ich außerdem noch Proben für die Bioresonanzanalyse an meine Freundin und Kollegin Kira Neumair. Beim Testen sprangen ihr die Tollwutimpfstoffe geradezu entgegen!

 

Der Zusammenhang mit der Tollwutimpfung wurde von den Tierärzten übrigens nicht wirklich gesehen. Ihnen schien der Zeitraum zu lang (März-August) und damit wurde diese Ursache ausgeschlossen. Ich muss allerdings sagen, dass der behandelnde Arzt sehr offen auf meine Behandlungsansätze reagierte („Machen Sie einfach Ihre Sachen, ich verstehe von Homöopathie nichts, wir wissen nicht mehr weiter …“) und mir auch eine sehr nette E-Mail schrieb, als ich Entwarnung gab. Das Vaccininum gebe ich jetzt alle 2 Wochen in LM 12, um eventuelle Reste noch aus dem Körper zu eliminieren. Übrigens sind die Knubbel an der linken Schulter zu 70 % verschwunden … Manchmal sollte man wohl seinem Bauchgefühl trauen.

 

Was die Firmen, Medikamente und Dosierungen betrifft, möchte ich der Vollständigkeit halber erwähnen, dass es sich um ausschließlich persönliche Erfahrungen handelt!

 

Birgit Wolf, Tierheilpraktikerin

www.tierheilpraxis-wolf.de