Heilpflanzen

Bärentraube Arctostaphylos uva-ursi

In der Volksmedizin ist die Bärentraube als wertvolle Heilpflanze bei Entzündungen der Nieren und der ableitenden Harnwege geschätzt. Sie hilft auch dann, wenn Antibiotika versagen.
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Bartflechte Usnea filipendula

Flechten sind eine Symbiose zwischen Pilzen und Algen. Es können auch mehrere Pilze und mehrere Photosynthese betreibende Algen sein. Nur in dieser Lebensgemeinschaft mit einem Photobionten bilden die Pilzpartner die charakteristischen Flechtensäuren.
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Birke Betula pendula und Betula pubescens

Die Medizin hat sie lange ignoriert und erst moderne Forschungsergebnisse konnten die Wirkungsprinzipien erklären, die die Erfahrungsmedizin schon längst wusste.
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Brennnessel Urtica dioica, Familie der Brennnesselgewächse

Jeder hat sich schon einmal an Brennnesseln verbrannt und weiß daher genau, warum sie so heißen. Was viele nicht wissen: Die Brennnessel ist vielseitig nutzbar - als Gemüse, Färbemittel, Faserpflanze, Ölpflanze und als Futterpflanze für Pferde und Fohlen, ergänzend bei der Aufzucht von Welpen, für Hühnerküken und viele andere Jungtiere. Sie ist Heimat und Nahrung für viele Insekten und Schmetterlingsraupen.
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Cranberry Vaccinium macrocarpon

Die nordamerikanischen Indianer schätzten Cranberry als Heil- und Lebensmittel und kannten die gesundheitsfördernden Eigenschaften. Die Beeren benutzten sie als Desinfektionsmittel für Wunden, zum Färben der Federn, Decken, Kleidung und Haare.
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Eiche Quercus robur

„Mein Pferd hat Eicheln gefressen und jetzt hat es einen Reheschub“, hört man oft. Das ist fast immer ein Trugschluss. Der Reheschub hat seine Ursache häufig im Eiweiß- und Fruktanüberschuss oder wird durch starke Belastung mit Pilztoxinen hervorgerufen. Das Pferd frisst Eicheln, um sich vor diesem Schaden zu bewahren.
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Hagebutte Rosa canina

Hagebutten standen den Pferden Jahr für Jahr im Herbst und Winter als wertvolle Nahrung zur Verfügung. Sie lieferten viele Vitalstoffe und stellten einen wichtigen Anteil des Futters dar, mit dem das Überleben gesichert wurde.
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Johanniskraut Hypericum perforatum

Kaum eine Heilpflanze gilt als so gut untersucht wie das Johanniskraut. Es enthält ca. 700 verschiedene Inhaltsstoffe; solche komplexen Kombinationen lassen sich synthetisch nicht nachbauen. Botenstoffe im Gehirnstoffwechsel werden nachweislich beeinflusst. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend, und auch die innere "Aufnahme oder Ausnutzung des Sonnenlichts" wird erhöht.
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Kornelkirsche Cornus mas

Zu unseren schönsten Wildobstbäumen gehört die Kornelkirsche. Eine vergessene Schönheit, nur wenige kennen und nutzen den widerstandsfähigen Strauch mit überraschenden Eigenschaften. Im zeitigen Frühjahr gehört die Kornelkirsche zu den ersten Blütensträuchern. Die Früchte hat man lange Zeit den Vögeln überlassen, denn die Kerne sind in Relation zur Frucht recht groß. Als Saft, als Püree, Gelee oder Chutney lassen sie sich in der Küche hervorragend nutzen.
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Kümmel Carum carvi

Der Kümmel gehört mit zu den ältesten Heil- und Gewürzpflanzen. Ursprünglich stammt er aus Asien, heute ist er in ganz Europa und Nordafrika verbreitet. Der Kümmel ist ein typisches Doldengewächs.
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Lavendel Lavendula spec.

Als Parfüm-, Heil- und Gewürzpflanze in großen Feldern angebaut, ist er die charakteristische Pflanze der Provence. In warmen und trockenen Lagen entwickelt der Lavendel auch bei uns seinen intensiven Duft.
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Linde Tilia cordata (Winterlinde) / Tilia platyphyllos (Sommerlinde), Lindengewächse / Malvengewächse

Einer der größten und schönsten Bäume Europas ist die Linde. Die Linde ist ein Freund der Menschen; sie steht häufig im Zentrum von Städten und Dörfern, prägt das Straßenbild und begleitet bekannte Stadtalleen Straßen und Brunnen der früheren Zeiten.
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Löwenzahn Taraxacum officinale

Wenn im Frühling die Weidetiere, also auch die Pferde, endlich wieder raus dürfen, sind gesunde Löwenzahnpflanzen für die Verdauung und den Stoffwechsel unentbehrlich. In der Anweidephase der Pferde sollten die jungen, leicht bitteren Löwenzahnblätter die Verdauung der eiweißreichen Gräser verbessern.
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Madonnenlilie Lilium candidum, Familie der Liliengewächse

Die großen trompetenförmigen Blüten mit den gelben Staubbeuteln beeindrucken die Menschen seit jeher. In der Antike symbolisierte die Lilie verschiedene Göttinnen, besonders Aphrodite und Venus, im Mittelalter wurde sie Maria als Symbol ihrer immerwährenden Jungfräulichkeit zugeordnet.
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Mariendistel Silybum marianum

Die Mariendistel ist eine der Distelarten, die in der Heilkunde eine ganz besondere Bedeutung haben. Zu dieser Gruppe gehören auch ihre Verwandten, die Artischocke und das Benediktenkraut.
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Mate Ilex paraguariensis

Matetee, grün oder geröstet, ist ein traditionelles Getränk der Indios, die es wegen seiner leistungssteigernden Wirkung schätztn. Es wurde in Südamerika schon lange getrunken, bevor Europäer in diesen Teil der Erde gelangten.
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Schafgarbe Achillea millefolium

In der Vergangenheit haben Bauern die Schafgarbe mit der Kamille zusammen großzügig bevorratet und immer wieder bei Mensch und Tier eingesetzt.
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Schwarzer Holunder Sambucus nigra

Vom Holunder sagt man, dass jeder Teil Menschen und Tieren auf irgendeine Weise zum Segen gereicht.
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Thymian Thymus vulgaris

Thymian gehört zu den wichtigsten Heilpflanzen mit einer sehr langen Tradition. Das belegen Zeugnisse aus der Pharaonenzeit sowie Berichte griechischer und römischer Ärzte der Antike. In unserer Heimat wurde seine heilende Wirkung auf Lunge und Bronchien erst im Mittelalter bekannt.
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Weißdorn Crataegus

Es gibt kaum einen magischeren Strauch als den Weißdorn! Der Weißdorn ist ein Rosengewächs wie die Hagebutte, sticht und hat ebenfalls rote Beeren. Man kann aus den jungen Zweigen, den Blättern, den Blüten sowie den Früchten Tee kochen oder Saft pressen und diesen therapeutisch einsetzen.
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