Vor 50 Jahren schien die Welt noch in Ordnung?

Die Natur vor dem Kollaps?

Bald könnte es soweit sein. Die vielen Krankheiten unserer Haustiere weisen darauf hin.


Vor 50 Jahren schien die Welt noch in Ordnung, jedenfalls für alle, die nicht genau hinschauten. Zu der Zeit erschien ein Buch, das viele schockierte und wachrüttelte: „Der Stumme Frühling“ der amerikanischen Biologin Rachel Carson, in dem Sie u.a. das Verschwinden der Vögel und ihres Gesanges prophezeite. Sie war eine Visionärin, die kommen sah, was heute Wirklichkeit geworden ist. Viele Vogelarten gibt es nicht mehr, ihr Gesang ist verstummt. Wer kennt noch das Jubilieren der Lerche, die flatternd ihren Gesang zum Himmel trägt? Die bunte Vielfalt der Blumen ist verschwunden und mit ihnen Schmetterlinge, Käfer und die vielen anderen Kerbtiere, die auf ihnen ihr Zuhause hatten. Das Zirpen der Grillen hört man nicht mehr. Die Vögel singen noch, aber es sind wenige Arten, die Landschaft ist trist, die Natur erschöpft. Die Ziersträucher der Gärten können das nicht ausgleichen. Aber die meisten Menschen haben es nicht bemerkt.
Mais MonokulturMenschen kommen und gehen. Einige Alte mögen sich wehmütig erinnern an bunte Blumensträuße, die sie als Kinder pflückten, an Farben und Düfte und die Lieder der Tiere. Einige mögen anklagen und eine Wende fordern, aber mit ihnen sterben die Bilder - Erinnerungen verlöschen. Und die jungen Menschen haben daran keine Erinnerungen. Was sollten sie vermissen?

Nicht einmal ein Menschenleben lang hat es gedauert, um diese Zerstörung anzurichten. War das gemeint mit dem Satz in der Schöpfungsgeschichte: „Macht euch die Erde untertan!“? Was hinterlassen die Alten den Jungen und allen noch nicht Geborenen? Welche Schuld lastet auf ihnen, wenn sie abtreten? Und alle, ob jung oder alt, die verstanden haben, was angerichtet wurde, schreien die laut genug, klagen an und tun alles, um eine Änderung zu erreichen? Wir alle sind dazu aufgerufen. Es ist höchste Zeit, wenn noch Zeit ist.

Rachel Carson wurde im Jahre 1980 posthum mit der Presidential Medal of Freedom, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, ausgezeichnet. Aber hat das irgendetwas bewirkt? Hat das Monsanto verhindert oder Syngenta oder aktuell das Gesetz in den USA, dass Monsanto vor keinem Gericht jemals zu Schadensersatz verurteilt werden darf? So läuft das immer ab. Feigenblätter! Auch hier in Deutschland und Europa. Befassen Sie sich mal mit dem Thema „genmanipulierter Soja, der ab 2001 in Millionen Tonnen als Tierfutter nach Europa importiert wurde, offiziell genehmigt als Alternative zu Tiermehlen, die wegen BSE, dieser Krankheit, an der niemand gestorben ist, verboten wurden. Schauen Sie mal nach, wer damals die zuständige Ministerin war! Sie werden staunen.
Haben wir uns verirrt, mehr oder weniger zufällig? Nein! Die Wahrheit ist: Wir sind gezielt in die Irre geführt worden. Aber warum? Weil dahinter ein Multimilliarden Geschäft steckt und ein riesiger Gewinn. Da wird für dumm erklärt, wer dabei nicht mitmacht.
Und immer wieder fallen wir auf faule Argumente herein, vorneweg „wissenschaftlich erwiesen“. Was ist nicht alles wissenschaftlich erwiesen?! Mit tausend wissenschaftlich begründeten Methoden, sei es in der zerstörerischen Landwirtschaft, der Fütterung und der Medizin, sind wir in dieses Fiasko geraten. Krankheiten über Krankheiten. Ständig brauchen die Tiere irgendeine medizinische Behandlung. Darf denn das normal sein?

Die Natur verarmt

Wir haben es zugelassen, dass die Apotheke der Natur mit vielen hundert Würz- und Heilpflanzen zerstört wurde. Stattdessen bietet man uns Einzelwirkstoffe, die es so in der Natur nicht gibt. Jede Pflanze ist eine Komposition aus hunderten verschiedenen Stoffen, die alle zusammen ihre Wirkung entfalten. Das zu erforschen ist der Wissenschaft zu kompliziert. Sie will einfach strukturierte Fragen und sucht nach entsprechenden Antworten, und sie zwingt damit die Komplexität der Natur und die eines Körpers in ihr naives und falsches Denken und Forschen. Und sie maßt sich an, die Wahrheit zu besitzen. Das hat sich festgefressen bis in die Gesetze und Verordnungen. Und häufig lässt sich leicht erkennen, wer dafür die Texte geliefert hat.
Das Bundesamt für Naturschutz untersuchte die Ursachen für das Aussterben oder die Gefährdung von 819 Farn- und Blütenpflanzen in Deutschland.  Das Ergebnis: Die Hauptursachen für den Artenrückgang sind die Veränderungen der Standorte, besonders durch flächendeckende Einträge von Nährstoffen wie Nitrate und Phosphate und Gülle aus der Landwirtschaft. Dazu kommt die Anwendung von Unkrautbekämpfungsmitteln (Herbizide), frühe Mahd, Entwässerung von Feuchtwiesen und Umbruch von Grünland. Die Folgen sind artenarmes Intensivgrünland - wir nennen das Grasäcker - und Äcker, in denen wilde Pflanzenarten kaum noch zu finden sind.

Davon ist ungefähr die Hälfte der betrachteten Arten betroffen. Viele der ausgestorbenen oder gefährdeten Arten sind auf nährstoffarme Standorte angewiesen, die es in unseren stark genutzten Landschaften kaum noch gibt. Und viele davon sind Heilpflanzen, auf die ein Pferd nicht verzichten kann, wenn es gesund bleiben soll, und auch ein Hund nicht, der ja vom Körper der Weidertiere lebt.
Quelle: www.bpb.de Bundeszentrale für politische Bildung

Wir müssen das ändern. Es wird ein langer Weg und der Weg hat einen Namen: Natur. Die Natur weiß den Weg. Die Natur war unser aller Mutter, bis wirtschaftliche Interessen alles überlagerten. Heute wird die Natur überall auf unserer Erde vergewaltigt, Sie wird ausgebeutet, ihre Vielfalt zerstört, was sie uns als Hilfen bietet, wird verteufelt oder lächerlich gemacht, besonders in der Medizin. Da maßt sich fast jeder Veterinär ein verbindliches Urteil an, obwohl er keine Ahnung hat, kaum eine Pflanze kennt, viel weniger denn deren Wirkung. Arroganz! Und können diese Leute mit ihren chemischen Medikamenten halten, was sie versprechen? Jeder von Ihnen kann das beurteilen.

Wenn die Menschheit sich 100 Jahre lang mit intensiver Forschung um alle Problemlösungen, die in der Natur vorhanden und vor ihr angeboten werden, bemüht hätte, sie hätte mit intensiver Suche die richtigen Antworten finden können. Wir lebten heute nicht im Zeitalter der synthetischen Chemie, in vergifteten Landschaften und unsere Meere wären nicht mit Millionen Tonnen Kunststoffen verseucht.
Hunderttausend künstliche Stoffe sind alleine in Europa zugelassen, von denen kaum etwas über deren Langzeitwirkungen bekannt ist und vor allem fast nichts darüber, welche Verbindungen sie miteinander eingehen und wie giftig die dann werden.

Glyphosat und Botulismus

Bis vor kurzem noch hieß es, das „Unkraut“vernichtungsmittel Glyphosat, besser bekannt als Roundup, sei völlig ungefährlich und bis heute wird es von vielen Bauern flächendeckend eingesetzt. Von ungiftig kann aber keine Rede sein.
Gensoja ist mit diesem Mittel behandelt. Die Belastung ist so hoch, dass die Grenzwerte in Europa nach oben gesetzt werden mussten. Wahrscheinlich sind schon tausende Kühe daran verreckt, weil durch dieses Mittel die Magenflora verändert wurde zum Vorteil von Chlostridien, die das Botulinumoxin produzieren. Wer Weiden oder Teile der Wiesen mit diesem Mittel behandelt und meint, er habe klug gehandelt, der sollte das bedenken.
Nach dieser Masche wird immer wieder verfahren. Ein neuer Stoff kommt, wird zugelassen mit der Behauptung, er sein ungefährlich. Wenn dann die Gefahr erkannt wird, ist das Geschäft bereits gemacht.
Irgendwann, vielleicht schneller als wir ahnen, wird dieses Giftsystem zusammenbrechen. Aber den Gewinnlern ist das offensichtlich egal.

Heilpflanzen sind eine Gefahr für die chemische Medizin

Für die Hersteller chemischer Medikamente stellen die Pflanzen, vor allem die Heilpflanzen, eine Bedrohung dar. Deshalb war es für sie notwendig, den Einsatz vieler alter und bekannter Heilpflanzen entweder einzuschränken oder zu verbieten. So ist es geschehen und so geschieht es weiter. Seit 2005 gilt in Europa: Pflanzen, die bisher in Europa noch nicht eingesetzt wurden, sei es, dass sie neu entdeckt oder bisher noch nicht importiert wurden, dürfen für Heilzwecke nicht verwendet werden. Ausnahmslos. Pflanzen, die auch zukünftig verwendet werden dürfen, müssen mindestens seit 30 Jahren weltweit und seit mindestens 15 Jahren in Europa für medizinische Zwecke im Gebrauch gewesen sein. Um aber in Europa weiterhin eingesetzt werden zu dürfen, brauchen sie eine Zulassung, die wegen hoher Ansprüche an die Dokumentation kaum zu erbringen und für kleine Firmen nicht zu bezahlen ist. Wer hier bei der Formulierung geholfen hat und wessen Interessen dahinter stecken, müsste auch noch der gutgläubigste Mensch merken.

Gesundheitsbezogene Aussagen über Pflanzen, die der Ernährung und damit der Vorbeugung dienen, dürfen nicht gemacht werden. Neue Phytotherapien, die vielleicht Millionen Menschen und Tieren das Leben retten könnten, haben deshalb keine Chance mehr, wohl aber Mittel, die den Pflanzenwirkstoffen nachgebaut werden, also künstlich hergestellte chemische Verbindungen, und die dann, man staune, patentierbar sind. Hier hat man sich also Pfründe geschaffen. Denn auf diesem Wege lässt sich das noch vorhandene traditionelle Wissen vieler Völker ausbeuten, denn ihre Pflanzen dürfen sie ja nicht mehr als Heilmittel exportieren. Eine infame Strategie.

Die meisten Menschen sind bemüht, positiv zu denken und glauben, was sie in Presse, Funk und Fernsehen an Informationen tagtäglich vermittelt bekommen. Sie vermuten hinter den offiziellen Argumenten und dem Geschehen keine Bösartigkeiten oder gar Verschwörungen. Sie glauben immer noch, umfangreich informiert zu werden, haben Vertrauen und wollen sich ihr „Friede-Freude-Eierkuchen-Weltbild“ auch nicht stören lassen. Wer ihnen die Augen zu öffnen versucht und ihnen erklärt, dass man ihnen nur eine Fassade vorführt, ein Potemkinsches Dorf, aber die Wahrheit verschweigt, wird schnell als Verschwörungstheoretiker verleumdet.

Gibt es sowas wie eine Verschwörung?

Aber nehmen wir doch einmal an, dass es Menschen und Organisationen gibt, die Verschwörungen für eigene Pläne und zum eigenen Vorteil organisieren, und das schon zielgerichtet seit langer Zeit, müssten die nicht alles dafür tun, die Wahrheit hinter einer solchen Fassade zu verbergen und jede Behauptung, dass es Verschwörungen gibt, für lächerlich erklären?

Wer sich mit dem Codex Alimentarius, dessen Richtlinien seit 1963 umgesetzt werden, eingehend beschäftigt, wird mit Erschrecken feststellen, dass hinter der Fassade von Lebensmittelsicherheit und Gesundheit, die ja immer vorgeschoben werden und für die der Codex eigentlich sorgen sollte, inzwischen völlig andere Interessen verbergen. Seit 2002 hat die Kommission für den Codex Alimentarius ihre Rolle als internationale Organisation für öffentliche Gesundheit und Verbraucherschutz aufgegeben. Gesteuert von der Großindustrie liegt die heimliche oder besser verheimlichte Bestimmung des neuen Codex nun darin, die Profite der globalen Firmen-Konglomerate zu erhöhen und gleichzeitig durch die Kontrolle der Nahrungsmittel die Weltherrschaft über die Nahrungsmittel zu erlangen.
Befördert wird seitdem das Geschäft mit der Krankheit. 
Lesen Sie in You tube Dr. Gottfried Lange

Der „Friedensnobelpreisträger" Henry Kissinger äußerte Folgendes: „Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt!" Der frühere Gesundheitsminister Norbert Blüm zitierte in seinem Gastkommentar in der Süddeutschen Zeitung den Aufsichtsratsvorsitzenden von Goldmann Sachs, Herrn Blankfein: „Ich erfülle nur Gottes Willen“. Nun denn.

Welche Pläne stecken dahinter?

Alles fing Anfang des 20. Jahrhunderts an.
John D. Rockefeller (1839 – 1939) war einer der reichsten Männer der Welt und der größte Hersteller von Impfstoffen. In seiner Zeit ereignete sich die Spanische Grippe, über die es auch einiges, gerade im Zusammenhang mit Impfungen, zu sagen gibt. Rockefeller gelang es, das medizinische Denken der westlichen Welt vollkommen zu verändern und geradezu auf den Kopf zu stellen. Er verbarg seine wahren Absichten hinter menschenfreundlichen Argumenten, nämlich dem Wohle der Gesellschaft zu dienen. Eine Methode, die bis heute erfolgreich praktiziert wird bis hin zu Begründungen von Kriegen. Zu diesem Zweck schuf er seine Rockefeller Foundation, die 1913 als steuerbegünstigte Stiftung anerkannt wurde.
So finanzieren also die Schafe bis heute ihre Metzger selbst.
Hans Ruesch schreibt dazu in seinem Buch Die Pharma-Story : „Auf diese Weise war der Boden für die ‚Erziehung’ der amerikanischen Öffentlichkeit vorbereitet, die das Ziel hatte, eine arzneiabhängige Bevölkerung zu schaffen, schon bei Kindern mit Hilfe der Schulen, dann bei Erwachsenen durch direkte Reklame, und endlich durch den Einfluss der Medien, die ihrerseits von ihren Einkünften aus der Werbung abhängig waren.“
Man stellte die Umerziehung geschickt an und die Methode wird erfolgreich bis heute praktiziert. Im sog. Flexner Report von 1910, finanziert von der Carnegiestiftung, wurde den meisten medizinischen Ausbildungsstätten in den USA und Kanada ein „unzureichender wissenschaftlicher Standard“ bescheinigt mit der Folge, dass sie keine finanziellen Zuwendungen der privaten Carnegie- und Rockefeller-Stiftungen mehr bekamen. 
Flexner hatte nur die Institute positiv bewertet, die ganz auf der Linie der Infektionshypothese lagen und somit auf die Entwicklung von lukrativen Impfstoffen und Medikamenten zur Bekämpfung von Mikroben fixiert waren. Dabei konnten sie sich auf Robert Koch und Paul Ehrlich stützen.

Nach dieser Vorstellung ist bis heute die gesamte offizielle und westliche Medizin geprägt, auch bei uns in Deutschland. Medizin bedeutet Krieg. Mikroben sind Feinde, die mit allen Mitteln der Chemie bekämpft werden müssen. Alternative Denk- oder Therapieansätze, wie sie damals von Pettenkofer oder Bechamp vertreten wurden, durfte es und darf es nicht geben. Menschen, die sie dennoch vertreten, und den Pharmainteressen entgegenstehen, werden mit allem Mitteln verfolgt und vernichtet. Wirksame Heilmittel, oft mit langer Tradition, billig und leicht zu beschaffen, die sich aber nicht patentieren lassen, werden unterdrückt oder verboten, immer mit der Begründung, es ginge um die Volksgesundheit.

Genauso wie bei Medikamenten läuft es auch bei der Nahrung und den Futtermitteln.
Natürlich wurden und werden sowohl für beide nur altruistische Argumente genannt. Immer geht es angeblich nur um die Gesundheit. Die Werbung ist voll davon, und der eine Hersteller übertrifft den anderen. Ernährung und Fütterung sind, wie so viele andere Bereiche unseres Lebens auch, zu einer Religion geworden mit Priestern und Propheten und mit einer Inquisition, die Existenzen vernichtet.

Wissenschaftssölder, wohin man schaut

Immer spielte dabei die Wissenschaft eine ungute Rolle. Es gibt zu viele Mietmäuler und zu viele gläubige Verbraucher, die sich davon verwirren lassen und den angeblich gesicherten Erkenntnissen nachlaufen. Und das macht es so schwierig. Diderot nennt diese Leute „Wissenschaftssöldner“, politisch und materiell abhängig von ihren Geldgebern. Federico DiTrocchio beschreibt sie in seinem Buch „Der große Schwindel – Betrug und Fälschung in der Wissenschaft“, als Menschen, die „Entdeckungen auf Bestellung machen (sollen), und der Arbeitgeber bestimmt, was zu untersuchen ist und welche Mittel dafür verwendet werden“. Konsequent zuende gedacht bedeutet das: Es müssen die gewünschten Ergebnisse herauskommen, und die kommen auch heraus.
Das große Geschäft bleibt immer bei der Pharmaindustrie und den Lebensmittel- und Futterherstellern, deren Konzepten die meisten Menschen unreflektiert und widerspruchslos folgen. Jeder Arzt, jeder Tierarzt sollte sich dessen bewusst werden und sich fragen, ob und wie er ethisch sein Handeln vertreten kann.

Klaus-Rainer Töllner


(1)Tolzin Verlag, Postfach, 211160, DE-86171 Augsburg; www.impf-report.de 
(2) Hans Ruesch: „Die Pharma-Story – der große Schwindel“; Hirthammer Verlag

06.09.2017

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