Heilpflanzen

Bärentraube Arctostaphylos uva-ursi

In der Volksmedizin ist die Bärentraube als wertvolle Heilpflanze bei Entzündungen der Nieren und der ableitenden Harnwege geschätzt. Sie hilft auch dann, wenn Antibiotika versagen.
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Birke Betula pendula und Betula pubescens

Die Medizin hat sie lange ignoriert und erst moderne Forschungsergebnisse konnten die Wirkungsprinzipien erklären, die die Erfahrungsmedizin schon längst wusste.
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Cranberry

Die nordamerikanischen Indianer schätzten Cranberry als Heil- und Lebensmittel und kannten die gesundheitsfördernden Eigenschaften. Die Beeren benutzten sie als Desinfektionsmittel für Wunden, zum Färben der Federn, Decken, Kleidung und Haare.
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Eiche Quercus robur

„Mein Pferd hat Eicheln gefressen und jetzt hat es einen Reheschub“, hört man oft. Das ist fast immer ein Trugschluss. Der Reheschub hat seine Ursache häufig im Eiweiß- und Fruktanüberschuss oder wird durch starke Belastung mit Pilztoxinen hervorgerufen. Das Pferd frisst Eicheln, um sich vor diesem Schaden zu bewahren.
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Hagebutte

Hagebutten standen den Pferden Jahr für Jahr im Herbst und Winter als wertvolle Nahrung zur Verfügung. Sie lieferten viele Vitalstoffe und stellten einen wichtigen Anteil des Futters dar, mit dem das Überleben gesichert wurde.
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Johanniskraut Hypericum perforatum

Kaum eine Heilpflanze gilt als so gut untersucht wie das Johanniskraut. Es enthält ca. 700 verschiedene Inhaltsstoffe; solche komplexen Kombinationen lassen sich synthetisch nicht nachbauen. Botenstoffe im Gehirnstoffwechsel werden nachweislich beeinflusst. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend, und auch die innere "Aufnahme oder Ausnutzung des Sonnenlichts" wird erhöht.
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Kümmel

Der Kümmel gehört mit zu den ältesten Heil- und Gewürzpflanzen. Ursprünglich stammt er aus Asien, heute ist er in ganz Europa und Nordafrika verbreitet. Der Kümmel ist ein typisches Doldengewächs.
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Lavendel

Als Parfüm-, Heil- und Gewürzpflanze in großen Feldern angebaut, ist er die charakteristische Pflanze der Provence. In warmen und trockenen Lagen entwickelt der Lavendel auch bei uns seinen intensiven Duft.
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Löwenzahn

Wenn im Frühling die Weidetiere, also auch die Pferde, endlich wieder raus dürfen, sind gesunde Löwenzahnpflanzen für die Verdauung und den Stoffwechsel unentbehrlich. In der Anweidephase der Pferde sollten die jungen, leicht bitteren Löwenzahnblätter die Verdauung der eiweißreichen Gräser verbessern.
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Mariendistel Silybum marianum

Die Mariendistel ist eine der Distelarten, die in der Heilkunde eine ganz besondere Bedeutung haben. Zu dieser Gruppe gehören auch ihre Verwandten, die Artischocke und das Benediktenkraut.
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Schafgarbe Achhillea millefolium

In der Vergangenheit haben Bauern die Schafgarbe mit der Kamille zusammen großzügig bevorratet und immer wieder bei Mensch und Tier eingesetzt.
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