Nährstoffe

Alpha-Linolensäure (ALA)

Alpha-Linolensäure kommt in fast allen grünen Pflanzen (Portulak z. B.enthält große Mengen alpha-Linolensäure) und in Weidegras vor. Insbesondere Algen weisen eine hohe ALA-Konzentration auf.
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Alpha-Liponsäure – ein Universal-Antioxidans

α-Liponsäure ist ein ganz besonderes Antioxidans. Diese vom Körper selbst gebildete und bereits 1951 entdeckte schwefelhaltige Fettsäure ist ein unglaublich vielseitig wirksames Antioxidans.
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Arachidonsäure

Arachidonsäure kommt ausschließlich in tierischer Nahrung vor: Sie ist reichlich in Fleisch (Schwein, Rind, Geflügel), in Schweinschmalz, Butter, Eigelb und in Innereien enthalten. Freilebende Katzen, die sich hauptsächlich von Mäusen ernähren, sind sicherlich ausreichend mit Arachidonsäure versorgt.
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Bärentraube Arctostaphylos uva-ursi

In der Volksmedizin ist die Bärentraube als wertvolle Heilpflanze bei Entzündungen der Nieren und der ableitenden Harnwege geschätzt. Sie hilft auch dann, wenn Antibiotika versagen.
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Bartflechte Usnea filipendula

Flechten sind eine Symbiose zwischen Pilzen und Algen. Es können auch mehrere Pilze und mehrere Photosynthese betreibende Algen sein. Nur in dieser Lebensgemeinschaft mit einem Photobionten bilden die Pilzpartner die charakteristischen Flechtensäuren.
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Birke Betula pendula und Betula pubescens

Die Medizin hat sie lange ignoriert und erst moderne Forschungsergebnisse konnten die Wirkungsprinzipien erklären, die die Erfahrungsmedizin schon längst wusste.
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Brennnessel Urtica dioica, Familie der Brennnesselgewächse

Jeder hat sich schon einmal an Brennnesseln verbrannt und weiß daher genau, warum sie so heißen. Was viele nicht wissen: Die Brennnessel ist vielseitig nutzbar - als Gemüse, Färbemittel, Faserpflanze, Ölpflanze und als Futterpflanze für Pferde und Fohlen, ergänzend bei der Aufzucht von Welpen, für Hühnerküken und viele andere Jungtiere. Sie ist Heimat und Nahrung für viele Insekten und Schmetterlingsraupen.
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Calcium

Calcium besitzt vielfältige, lebenswichtige Funktionen für den Organismus: Es sorgt für die mechanische Stabilität der Knochen und Zähne, spielt eine wichtige Rolle bei der Nerven- und Muskelerregbarkeit und ermöglicht die Muskelkontraktion.
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Cranberry Vaccinium macrocarpon

Die nordamerikanischen Indianer schätzten Cranberry als Heil- und Lebensmittel und kannten die gesundheitsfördernden Eigenschaften. Die Beeren benutzten sie als Desinfektionsmittel für Wunden, zum Färben der Federn, Decken, Kleidung und Haare.
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Eiche Quercus robur

„Mein Pferd hat Eicheln gefressen und jetzt hat es einen Reheschub“, hört man oft. Das ist fast immer ein Trugschluss. Der Reheschub hat seine Ursache häufig im Eiweiß- und Fruktanüberschuss oder wird durch starke Belastung mit Pilztoxinen hervorgerufen. Das Pferd frisst Eicheln, um sich vor diesem Schaden zu bewahren.
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Eicosanoide

Je nach Ausgangsverbindung, aus der die Synthese der Eicosanoide erfolgt, unterscheidet man solche mit „guten“ Eigenschaften (entzündungshemmend, gerinnungshemmend, gefäßerweiternd) von solchen mit „schlechten“ Wirkungen auf den Körper (entzündungs- und gerinnungsfördend, gefäßverengend, d. h. Blutdruck erhöhend).
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Eisen

Bestimmte mit dem Futter aufgenommene Stoffe beeinflussen die Resorbierbarkeit des Eisens. Die Bioverfügbarkeit wird stark gehemmt z. B. durch Calcium, Carbonate, Phytate (in Getreide, Mais, Reis usw.), Phosphatate, Oxalsäure (in Spinat, Rhabarber) und Antazida (Magensäure bindende Medikamente). Diese resorptionshemmenden Stoffe verbinden sich mit Eisen zu schwerlöslichen Komplexen, so dass das Eisen von den Darmzellen nicht aufgenommen werden kann.
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Gewöhnliche Vogelmiere Stellaria media

Ein weltweit verbreiteter Vertreter aus der Familie der Nelkengewächse
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Granatapfel Punica granatum

Der Granatapfel – auch Paradiesapfel genannt – gilt als eine der ältesten essbaren Früchte, die von Menschen verzehrt wurden.
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Hagebutte Rosa canina

Hagebutten standen den Pferden Jahr für Jahr im Herbst und Winter als wertvolle Nahrung zur Verfügung. Sie lieferten viele Vitalstoffe und stellten einen wichtigen Anteil des Futters dar, mit dem das Überleben gesichert wurde.
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Iod

Iod ist ein unentbehrliches Spurenelement für den Organismus und muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Es dient der Schilddrüse zur Bildung der Schilddrüsenhormone und spielt somit eine zentrale Rolle für die Regulation der Schilddrüsenfunktion.
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Johanniskraut Hypericum perforatum

Kaum eine Heilpflanze gilt als so gut untersucht wie das Johanniskraut. Es enthält ca. 700 verschiedene Inhaltsstoffe; solche komplexen Kombinationen lassen sich synthetisch nicht nachbauen. Botenstoffe im Gehirnstoffwechsel werden nachweislich beeinflusst. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend, und auch die innere "Aufnahme oder Ausnutzung des Sonnenlichts" wird erhöht.
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Klinoptilolith-Zeolith

Das Wirkprinzip von Zeolith ist demnach: Das Kristallgitter durchläuft den Verdauungstrakt relativ unverändert, nimmt dabei Schadstoffe aus dem Körper auf und gibt Mineralstoffe an ihn ab. Zudem versorgt Zeolith den Körper mit Silizium aus dem Kristallgitter.
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Kornelkirsche Cornus mas

Zu unseren schönsten Wildobstbäumen gehört die Kornelkirsche. Eine vergessene Schönheit, nur wenige kennen und nutzen den widerstandsfähigen Strauch mit überraschenden Eigenschaften. Im zeitigen Frühjahr gehört die Kornelkirsche zu den ersten Blütensträuchern. Die Früchte hat man lange Zeit den Vögeln überlassen, denn die Kerne sind in Relation zur Frucht recht groß. Als Saft, als Püree, Gelee oder Chutney lassen sie sich in der Küche hervorragend nutzen.
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Kümmel Carum carvi

Der Kümmel gehört mit zu den ältesten Heil- und Gewürzpflanzen. Ursprünglich stammt er aus Asien, heute ist er in ganz Europa und Nordafrika verbreitet. Der Kümmel ist ein typisches Doldengewächs.
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Lavendel Lavendula spec.

Als Parfüm-, Heil- und Gewürzpflanze in großen Feldern angebaut, ist er die charakteristische Pflanze der Provence. In warmen und trockenen Lagen entwickelt der Lavendel auch bei uns seinen intensiven Duft.
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Linde Tilia cordata (Winterlinde) / Tilia platyphyllos (Sommerlinde), Lindengewächse / Malvengewächse

Einer der größten und schönsten Bäume Europas ist die Linde. Die Linde ist ein Freund der Menschen; sie steht häufig im Zentrum von Städten und Dörfern, prägt das Straßenbild und begleitet bekannte Stadtalleen Straßen und Brunnen der früheren Zeiten.
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Linolsäure

Hunde, Katzen und Pferde müssen sie mit der Nahrung aufnehmen, da sie die Linolsäure nicht selbst synthetisieren können. Grüne Pflanzen dagegen können Linolsäure aus Ölsäure bilden.
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Löwenzahn Taraxacum officinale

Wenn im Frühling die Weidetiere, also auch die Pferde, endlich wieder raus dürfen, sind gesunde Löwenzahnpflanzen für die Verdauung und den Stoffwechsel unentbehrlich. In der Anweidephase der Pferde sollten die jungen, leicht bitteren Löwenzahnblätter die Verdauung der eiweißreichen Gräser verbessern.
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Madonnenlilie Lilium candidum, Familie der Liliengewächse

Die großen trompetenförmigen Blüten mit den gelben Staubbeuteln beeindrucken die Menschen seit jeher. In der Antike symbolisierte die Lilie verschiedene Göttinnen, besonders Aphrodite und Venus, im Mittelalter wurde sie Maria als Symbol ihrer immerwährenden Jungfräulichkeit zugeordnet.
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Magnesium

Chronischer Magnesiummangel ist in der heutigen Zeit beim Menschen beinahe ‚normal‘ – deshalb jedoch nicht weniger ernst zu nehmen. Laut Untersuchungen und Schätzungen sind 70-95% der Menschen davon betroffen. Meistenteils unerkannt.
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Mariendistel Silybum marianum

Die Mariendistel ist eine der Distelarten, die in der Heilkunde eine ganz besondere Bedeutung haben. Zu dieser Gruppe gehören auch ihre Verwandten, die Artischocke und das Benediktenkraut.
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Mate Ilex paraguariensis

Matetee, grün oder geröstet, ist ein traditionelles Getränk der Indios, die es wegen seiner leistungssteigernden Wirkung schätztn. Es wurde in Südamerika schon lange getrunken, bevor Europäer in diesen Teil der Erde gelangten.
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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Nicht nur die absolute mengenmäßige Fettaufnahme über das Futter ist entscheidend, sondern insbesondere das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung (dies gilt in allen Punkten genauso für die menschliche Ernährung!).
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Mineralstoffe

Der Organismus kann viele Aminosäuren, Fettsäuren, Kohlenhydrate und manche Vitamine selbst bilden, aber natürlich kein einziges chemisches Element – die Zufuhr muss immer über die Nahrung erfolgen. Die Mineralstoffe können also gar nicht in „essenziell“ und „nicht essenziell“ unterschieden werden.
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