Wir schaffen das: Die Artenvernichtung mit Dominoeffekt

MaisfeldDas biblische Gebot "Macht euch die Erde untertan" befolgen wir konsequent. Seit in uns Menschen vor langer Zeit das Selbstbewusstsein erwacht ist, wurde uns die totale Abhängigkeit von der Natur bewusst. Sie ist seitdem jeher ein Stachel in unserem Fleisch. Und da heißt es weiter: "Herrschet über die Fische im Meer und die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kreucht".
Das Gebot haben wir angenommen. Wir verändern die Natur, die Landschaften und die Tiere für unsere Interessen. Unser Anliegen ist nicht, uns mit der Natur zu arrangieren, sondern sie zu beherrschen bis hin zur Vernichtung ganzer Landschaften und der darin lebenden Tiere.
Immer wurden die natürlichen Gefüge gestört und die Balance der Lebensräume zerstört. Anfangs lief dieser Prozess schleichend langsam und unbemerkt ab, dann über die Jahrtausende immer schneller, jetzt rasend schnell.

Unsere individuelle Lebenszeit ist kurz. Für die Natur sind 10 Jahre wie für uns ein Tag. Veränderungen, die sich über Jahre oder Jahrzehnt vollziehen, werden von uns kaum bemerkt. Man gewöhnt sich daran und hält den aktuellen Zustand für normal, weil man sich an den früheren nicht erinnert und meint, es sei immer schon so gewesen.
Deshalb können nur ältere Menschen erkennen, wie sich in unserer nächsten Umgebung die Landschaft, vor allem Wiesen und Weiden, Weg- und Feldraine, verändert haben. Ältere können sich noch erinnern, bunte Blumen für wundervolle Sträuße gepflückt zu haben.

Alle von uns angerichteten Zerstörungen müssen teuer repariert werden, wenn sie sich überhaupt noch in zeitlich überschaubarem Rahmen reparieren lassen. Die Kosten sind meist weit höher als der zuvor erzielte Gewinn. Nun bekommen ja die Verursacher der Schäden die Rechnung in aller Regel nicht präsentiert. Gewinne werden privatisiert, Schäden sozialisiert. So läuft das z.B. mit giftigem Bohrschlamm in Norddeutschland oder mit Polyfluoriertenkohlenstoffen (PFC) in Süddeutschland, womit riesige landwirtschaftliche Flächen verseucht wurden, die nun nicht mehr bebaut werden dürfen. Nicht anders ist es mit den Pestiziden und den vielen chemischen Medikamenten, die meist unverändert ausgeschieden werden und die in die Umwelt gelangen.

Bei dieser Verteilung der Verantwortung und der Kosten gehen die Zerstörungen munter weiter. Verursacherprinzip? Nein. Geredet wird viel, vor allem von Politikern vor Wahlen, aber es geschieht danach nichts oder fast nichts.
Durch Zerstörung und durch Reparieren wird das Bruttosozialprodukt gesteigert, und es entstehen Arbeitsplätze. Und die müssen Politikern und Gewerkschaftern immer als Argument herhalten, nichts verändern zu müssen.

Wer also hat denn noch ein Interesse an grundlegenden Veränderungen zum Schutz der Natur, des Lebens? Die vielleicht, die uns die Windräder beschert haben? Nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung werden jährlich 250 tsd. Fledermäuse und 12 tsd. Greifvögel Opfer der Rotoren, mit jedem Windrad wird die Anzahl größer, von der Zerstörung der Landschaft einmal abgesehen. Um den Betrieb dieser Mördergeräte zu rechtfertigen, hat man das Tötungs- und Verletzungsgebot von Wildtieren ausgesetzt mit der Argumentation, die Beeinträchtigungen seien unvermeidbar. So geht das. Man dreht es, wie man es braucht. Immer.

Von Verantwortung für die kommenden Generationen und die Gesundheit unserer Erde wird ständig geschwätzt. Politiker, die sich den Schutz der Natur auf die Fahnen geschrieben haben, erinnern sich daran immer, wie gesagt, nur vor Wahlen.

Schauen wir uns mal weiter um!

Ist es nicht großartig, dass es in vielen Landschaften deutlich weniger Mücken und Fliegen und andere lästige Insekten, wie Wespen oder gar Hornissen, gibt, von einigen wenigen Arten, wie Bremsen und Läusen, mal abgesehen? Haben wir uns nicht über dieses Viehzeug ein Leben lang geärgert und versucht, es mit vielen chemischen Giften zu vernichten? Nun sind wir endlich erfolgreich. Ja, bis zu 80% weniger Insekten in Deutschland, das berichtet die FAZ vom 15. Juli 2017. "Zuerst verschwinden Insekten, dann die Vögel". Ja, so ist es. Und am 17.7. findet sich in derselben Zeitung ein kurzer Artikel, in dem von der Umweltministerin ein Kurswechsel in der Landwirtschaft gefordert wird, ein geringerer Einsatz von Pestiziden, mehr Hecken und Blühstreifen. Einverstanden, lobenswert, aber ist das etwa neu? Hatten die verantwortlichen Damen und Herren nicht viele Jahre Zeit, diese Veränderungen durchzusetzen? Warum ist nichts geschehen? Es ist also nur Augenwischerei.

Bei einer Fahrt über die Autobahn mussten man noch vor wenigen Jahren mehrfach die toten Insekten mühsam von den Scheiben kratzen, um den Durchblick nicht zu verlieren. Heute ist das kaum mehr nötig. Seit 1982 hat sich der Insektenbestand in vielen Landschaften Deutschlands um 80 % verringert. Und das bezieht sich nicht nur auf die Anzahl der Individuen, sondern der Arten.

Werfen wir mal einen kritischen Blick in diese Landschaften, auf Wiesen, Felder, Wegränder und Raine. Was sehen Sie? Grün, grün, überall grün. Ist das nicht wunderbar, was wollen wir mehr? Was wächst auf diesen Wiesen? Na selbstverständlich doch Gras, Futter für die Tiere - was denn sonst? So muss es doch sein, oder?

Nein, so muss es nicht sein, so darf es nicht sein. Diese Wiesen sind Grasäcker, sie sind grün und stumm und trostlos. Wegränder und Raine werden so früh gemäht, dass sich auch hier kein buntes Leben entfalten kann, obwohl das schon lange verboten ist. Ordnung muss schließlich sein. Wo intensive Landwirtschaft betrieben wird, und das ist fast überall so, wächst nur noch Gras und Getreide, vorneweg der Mais. Da ist für sog. Unkräuter kein Platz. Schauen Sie mal zwischen die Getreide- und Maispflanzen! Nichts als nackte Erde, alles kahl. Unkräuter, das sagt unsere Namensgebung bereits mit dem "un", haben in einer gut geführten Landschaft nichts zu suchen. Sie sind ein Unfall.

Wer nicht alt genug ist, nur so etwa 40 Jahre oder jünger, hat kaum etwas anderes auf Wiesen und Weiden gesehen als Gras. Wiesen waren früher Lebensgemeinschaften mit bis zu hundert verschiedenen Pflanzenarten, und es gab viele verschiedene Wiesentypen, auf denen entsprechend zusammen genommen viele hundert verschiedene Pflanzenarten Lebensraum fanden, darunter viele Heilpflanzen.

Diese Buntheit, diese Vielfalt stand den Tieren zur Verfügung, den kleinen, den großen und auch den Pferden.

Mit den Pflanzen, von ihnen und auf ihnen lebten viele Insekten, Spinnen und viele andere Kerbtiere hunderter verschiedener Arten. Wo sind die Heuschrecken und Grillen, wo hört man noch ihr Zirpen, Summen und Brummen? Wo sind die Wildbienen, die Hummeln, die Wespen? Wo die Käfer, die früher auf den weißen Blütentellern saßen? Wo die Spinnen mit ihren Netzen? Schmetterlinge, große und kleine in allen Farben flatterten über den Blumen. Wo sind sie geblieben? Von all diesen Tieren lebten die Vögel und zogen damit ihre Jungen auf.

Wo kein Futter ist, gibt es keine Vögel. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass es kaum mehr Vögel in unserer Landschaft gibt und viele Vogelarten völlig verschwunden sind? Der Rückgang der Arten und auch der Anzahl der Vögel beträgt zwischen 50 und 90 %.

Der Verlust ging ganz langsam vonstatten, so langsam, dass er kaum jemandem aufgefallen ist. Nur einigen kritischen Beobachtern.

Warum nicht? Weil die jüngeren Menschen die vielen Pflanzen- und Vogelarten vielleicht gar nicht mehr kennen? Und das, weil schon in der Grundschule damit begonnen wurde, ihnen die Grundkenntnisse der Arten vorzuenthalten. Biologieunterricht in der Grundschule? Pflanzen- und Tierkenntnisse? Was soll das denn bringen?! Das ist doch Schnee von gestern, völlig überholt. Brauchen wir nicht. Computer ist wichtiger. Wollen wir und sollen unsere Kinder wirklich zur Generation Stumpfsinn werden mit ständigem Blick aufs Smartfone? Gebeugt wie ein Schimpanse?

Erinnern Sie sich noch an das Buch "Der stumme Frühling" von Rachel Carson, 1962. Das hat damals viel Aufmerksamkeit erregt. Aber schnell gerieten ihre Warnungen in Vergessenheit und ihre Prognosen wurden als Panikmache abgetan. Denn im Jahr danach waren die Vögel ja alle noch da und im darauffolgenden auch. Man merkt den Verlust eben nicht, wenn er von Jahr zu Jahr nur gering ist. Es hat einige zehn Jahre gedauert, aber jetzt nähern wir uns dem von ihr vorhergesagten Zustand immer schneller an.

Es ist uns flächendeckend und derart tiefgreifend gelungen, die Landschaften zu verändern und die Natur mit Giften zu durchdringen, dass die meisten dieser Tier- und Pflanzenarten keine Chance mehr haben, zu überleben. Sie können sich gar nicht erst entwickeln. Ein großartiger Erfolg der Pestizide produzierenden Chemie und der Landwirte, die sie einsetzen. Oder etwa nicht?

Vorneweg geht es uns hier um unsere Haustiere, unsere Pferde, genauso aber die vielen Nutztiere, die von den Pflanzen leben und deren Fleisch unsere Tierfresser, Hund und Katze, brauchen. Da sind wir direkt betroffen.

Brauchen Pferde denn überhaupt bunte Wiesen und die vielen Kräuter? Pferde sind doch Grasfresser? Ja, so wird es gesagt, so will man es uns weismachen. Und Gras gibt es ja nun mit den modernen Züchtungsmethoden und Düngungen wirklich genug, mehr denn je, und auch das davon gemachte Heu, sowie Silagen und Heulagen. Das reicht doch völlig aus, so wird behauptet. Man sagt uns, dass es ausreicht, wenn die Eiweiß-, Rohfaser- und Fettgehalte stimmen, und wenn dazu ein paar synthetische Vitamine und ein künstlich hergestelltes Mineralfutter gefüttert wird. Man hat es geschafft, wer immer auch diese Argumentation befördert hat und mit welchen dahinter steckenden Interessen, viele Pferdehalterinnen soweit zu bringen, dass sie bei jeder farbigen Blüte auf der Wiese in Panik geraten und "Gift" schreien. Oder aber sie behaupten, mit Kräutern würden die Pferde krank gefüttert. Nichts verstanden! Aber woher sollten sie es besser wissen?

Wer steckt hinter dieser Informationspolitik, wer hat Interesse an solchen Argumenten?

Pflanzen zu Giftpflanzen zu erklären hat System. Man isoliert aus einer Pflanze, die hunderte verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe enthält, einen einzigen, der dann hochkonzentriert und hoch dosiert an Ratten verfüttert wird, die daran mehr oder weniger schnell verrecken. Wie anders? Das käme bei artgerechter bzw. tiergerechter Fütterung niemals vor. Diese Zwangsernährung oder gar injizierten hochkonzentrierten Stoffe müssen nun aber als Argument herhalten, die Pflanze zur Giftpflanze zu erklärten. Und die zuständigen Behörden spielen dieses Spiel mit. Die Pharmalobby wird sich nicht dagegen stemmen.

Dass dieser eine Stoff eine bedeutende Rolle in der Komposition einer Pflanze spielen könnte und häufig auch spielt, aus der z.B. eine besondere Heilkraft erwächst, will man gar nicht wissen. Auf die Komposition Pflanze geht man nicht ein. Das Ziel ist ein anderes: Wieder ist eine Pflanze, die mit Chemie und Synthetik konkurriert, aus dem Verkehr gezogen. Wieder wurden tausende Tierhalter/innen falsch informiert, irritiert, getäuscht und in Panik versetzt. Vorgeschoben wird aber Vorsorge und Verantwortungsbewusstsein. Erstaunlich: Diese Methode ist immer wieder erfolgreich. Merken die Menschen das nicht?

Inzwischen sind viele Pflanzen auf Wiesen und Feldern zu Giftpflanzen erklärt worden. Prinzipiell könnte man das mit jeder Pflanze machen, denn in allen Pflanzen sind Stoffe enthalten, die ihnen als Schutz- und Abwehrstoffe dienen. Genau dieselbe Wirkung können sie auch im Körper der Tiere, die von ihnen leben, entfalten und ihn vor Angriffen schützen. Hochkonzentriert und so verabreicht, wie oben erläutert, sind sie giftig.

Die Diskreditierungsmethode ist zur Rechtfertigung für monotone grüne Wiesen geworden. "Gut also, dass sie auf den meisten Wiesen schon seit langem nicht mehr vorkommen." Aber nun sind es gerade die auf diesen Wiesen wachsenden, auf Masse gezüchteten Gräsern, vor allem das Weidelgras, die mit ihren von Endophyten produzierten Giften zur wahrscheinlich gefährlichsten Giftquelle geworden sind. Damit will man sich nicht befassen. Darüber können Sie Artikel von Frau Dr. Vanselow lesen auf der Seite von www.artgerecht-tier.de

Die Erziehung der Kinder zur Entfremdung von der Natur war durchschlagend erfolgreich. Sie begann etwa zu Beginn der 70er Jahre, als mit der grünen Bewegung der Natur- und Tierschutz zum allgemeinen Thema wurde. Es entstand eine fatale Distanz der jungen Menschen zu Pflanzen und Tieren, die man nun weder halten noch verpflanzen durfte. Manche Landschaftsteile durfte man gar nicht mehr betreten. Schien ja gut zu sein. Aber: Die Ergebnisse dieses Schutzes sehen wir heute: Eine Katastrophe.

Ich habe damals als junger Lehrer gewarnt: "Was man nicht kennt, kann man nicht lieben, was man nicht liebt, wird man nicht schützen." Genauso ist es gekommen. Ob sich das wohl rein zufällig so ergeben hat, oder war es von langer Hand geplant? Ich weiß es nicht, aber ich habe ein ungutes Gefühl dabei.

Pferde als Grasfresser zu definieren, kommt allen denen zupass, die moderne Landwirtschaft lehren und betreiben, von der Uni bis hin zum Bauern. Pferde spielen dabei nur eine untergerordnete Rolle, es geht um Rinder und andere Nutztiere, und kaum um deren Gesundheit, sondern um hohe Leistung und großen Gewinn, also Ausbeutung. Alles muss schnell gehen. Nutztiere leben nicht lange, sollen sie auch nicht. Benötigt werden deshalb riesige Mengen Futter. Die Massenproduktion wird damit begründet, dass anders der Nahrungsbedarf der Menschheit nicht zu decken sei. Man brauche deshalb Spezialzüchtungen, immer häufiger genmanipulierte, man brauche den Einsatz von Pestiziden, wie Insektiziden, Akariziden und Herbiziden (u.a. Glyphosat) und für die Massentierhaltung riesige Mengen Antibiotika. Gesagt wird, es geschehe im Interesse der Menschheit. Das ist eine der vielen Lügen, mit denen wir manipuliert werden. "Wer Menschheit sagt, will betrügen", so der Staatsrechtler Carl Schmitt. Ich stimme ihm zu.

Immer steckt dahinter ein Multimilliardengeschäft. Wer davon profiziert, will nicht aussteigen, und es profitieren viele, allzu viele davon. Sie handeln nach der Devise: Nach mir die Sintflut.

Die Bauern sind inzwischen derart abhängig von diesem System, dass sie kaum mehr aussteigen können, ohne sich finanziell zu ruinieren. Dass sie sich selbst mit den vielen Giften gesundheitlich ruinieren, ist wohl den meisten noch nicht aufgegangen. So läuft das bei allen süchtig machenden Stoffen und Methoden.

Nun könnte einem das ja noch alles egal sein, wenn diese Art der Fütterung nicht fatale Folgen für die Gesundheit hätte. Sie hat gravierende Folgen, die ihre Tiere und Sie selbst betreffen. Schauen Sie sich die Anzahl der kranken Pferde an! Oder auch die vielen kranken Hunde und Katzen. Immer wieder treten neue Symptome auf, die zu Krankheiten stilisiert werden, denen man großartige Namen gibt. Symptome, die man früher nicht kannte oder die nur sehr selten auftraten.

Zur Erklärung herhalten müssen Gene und Viren und das nicht richtig arbeitende Immunsystem, das allergische Reaktionen auslöst. Früher waren es die bösen Geister oder Hexen. Es wird so argumentiert, als fielen diese Zivilisationskrankheiten vom Himmel, als seien sie unvermeidbare Schicksalsschläge, die man allenfalls behandeln kann, denen man aber - leider - ausgeliefert ist. Auch das eine große Lüge, aber daraus resultiert ein Riesengeschäft. Wer daran beteiligt ist und davon profitiert, wird kein Interesse an Aufklärung und Veränderungen zum Besseren haben. Verantwortung und Ethik? Kann man sich dafür etwas kaufen?

Früher waren Pferde durchweg gesund und leistungsfähig, Krankheiten gab es immer, aber sie waren die Ausnahme. Warum war das so? Es sind eben nicht nur die Nährstoffe, wie sie in der Weender-Analyse ermittelt werden, die für Gesundheit sorgen, sondern die tausende Vitalstoffe mit ihren Informationen, wie sie die Pflanzen liefern. Und es sind sicher nicht die künstlichen Vitamine und die anorganischen oder künstlich hergestellten Mineralstoffe. Und auch nicht die Futter, die nach angeblich gesicherten Bedarfswerten zusammengesetzt sind. Die gibt es allenfalls für die ausgebeuteten Turbotiere, die Nutztiere, die eine solche Versorgung nicht lange überleben. Von einer biologisch artgerechten oder tiergerechten Ernährung ist das meilenweit entfernt.

Stellen Sie sich mal vor, man müsste mit unseren heutigen Pferde fast die gesamte Volkswirtschaft ingang halten, so wie es früher ja war, von der Fortbewegung bis zum Transport, vom Acker bis zum Heer. Völlig ausgeschlossen mit diesen geschwächten Pferden! Alles bräche zusammen.

Es gibt nur einen sicheren Weg, seine Tiere gesund zu ernähren: Die Methode der Natur, denn die Natur kennt die Wege. Diese Methode bedeutet immer Vielfalt und Abwechslung, und auch der Rhythmus der Jahreszeiten muss berücksichtig werden.

Verschwörungen werden es eher nicht sein, die hinter alle diesen schlimmen Entwicklungen stecken, aber es geht auch ohne Verschwörung. Es reicht bereits, etwas zu fördern, das sich in eine geschäftsträchtige Richtung entwickelt, und die daraus resultierenden Gefahren und Schäden zu ignorieren oder klein zu reden, wider besseres Wissen. Eins kommt so zum anderen.

Wir haben das erlebt bei BSE, das uns keine Toten beschert hat, wohl aber Millionen Tonnen importierte genmanipulierte Soja Jahr für Jahr, die massiv verseucht ist mit Glyphosat. Das war 2003. Recherchieren Sie mal, wer dafür politisch verantwortlich war! Sie werden staunen!

Klaus-Rainer Töllner, Biologe

30.09.2017

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